Provisorisches Wahlkampfprogramm

DB5_2Nachdem ich heuer leider an der Wahl zum Kärntner Landtag NICHT teilnehmen KONNTE, da ich von der österreichischen Bürokratur daran gehindert wurde, möchte ich auf diesem Wege meinen Programmvorschlag für das DB-Programm 2013 nachreichen.

Wie schon gesagt: Formell handelt es sich hierbei nur um einen „Vorschlag“, der im Rat niemals behandelt wurde, aber sicher kaum geändert worden wäre und in jedem Fall als Leitlinie für unsere Kandidatur bei den Nationalratswahlen zu werten ist.

Warum erst jetzt? Naja; in den letzten Jahren haben wir gerne Teile unseres Programmes, natürlich fast bis zur Unkenntlichkeit verwässert, immer wieder in den Broschüren unserer Mitbewerber gefunden. Nachdem wir sowieso nicht am Zettel stehen, wollten wir ihnen also nicht unnötiger Weise auch noch dabei helfen ein vernünftiges Programm zu formulieren um die Menschen „einzulullen“.

DB-Programmvorschlag

Der „Verein Demokratie im 21. Jh. – Die Brut“ (DB) stellt keinerlei Herrschaftsanspruch und will in keinem verlogenen „repräsentativen“ „demokratischen“ Organ verteten sein.

Unsere Kandidatur bei Wahlen dient einzig und allein dem Zweck dem etablierten System den Spiegel vorzuhalten und der Versklavung des Menschen durch den Menschen ein für allemal ein Ende zu setzen. Eine Gesellschaft ohne Unterdrückung kann eine bessere sein. Wir wollen auf diesem Wege zur Bewußtseinsfindung in diese Richtung einen Beitrag leisten.

Nach dem Erreichen der dafür notwendigen Mehrheit, auf „demokratischem“ Wege, werden wir den hirarschischen Staatsapperat abschaffen, uns selbst auflösen und nach Kräften als Individuen am Aufbau einer dezentralisierten, selbstverwalteten und basisdemokratischen Gesellschaft mitarbeiten.

Der Zweck als gemeinsame „politische Partei“, bzw. Interessensgemeinschaft ist dann erfüllt, weswegen uns unser Fortbestehen als Organisation unsinnig erscheint.

Wir fordern daher und überhaupt:

– Abschaffung aller parteipolitischen Posten; Verbot ALLER Parteien; Enteignung der „Parteivermögen“ und die Abschaffung des repressiven Staatsapparates.

– Abschaffung jeglicher Parteienförderung.

– Schrittweise „Entbürokratisierung“ zur Stärkung von kleinen- und mittleren Unternehmen und damit eine Entkomplizierung der Umsetzung ihrer oft unkonventionellen Ideen.

– Förderung der Eigen-/Selbstverwaltung.

– Unterstützung von unabhängigen Gewerkschaften.

– Direkte (Bürger-)Beteiligung(-smöglichkeiten) an lokalen Vorhaben mit Expertenbeteiligung.

– Abschaffung von Zinsen und Zinseszins.

– Kollektivierung von Banken und ausländischem (Spekulations-)Kapital sowie Umverteilung desselben an Arme und Arbeiterfamilien

– Spitzensteuersatz von 10%

– Abschaffung des zentralen Melderegisters und von Grundbüchern

– MEINUNGSFREIHEIT (bedingt natürlich auch die ersatzlose Streichung des Verbotsgesetzes ab §3)!

– Sofortige Entlassung aller politischen Häftlinge

– Abschaffung der Medien-/Presseförderung und des GIS; Ende der Staatspropaganda!

– Freie Bildung für JEDEN!

– Freiheit der Lehre und freies Forschen in ALLEN Bereichen.

– Beschleunigung der Forschung an „Zukunftstechnologien“ v.a. im Energiesektor (Fusion) und der Raumfahrt mit dem Ziel der Schaffung einer neuen Erde außerhalb unseres Sonnensystems.

– Liberalisierung des Waffengesetzes um das Gewaltmonopol des Staates nachhaltig zu brechen.

– Stärkung der Landwirtschaft – von bäuerlichen Kleinbetrieben und Bergbauern

– Freiräume für jede Art von künstlerischer Betätigung

– Ende des Spitzelapperates, Vorratsdatenspeicherung, etc.

…ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es sich hierbei nur um einen Diskussionsbeitrag handelt. Diese Vorschläge habe ich alleine zu verantworten und sie wurden von KEINEM offiziellen DB-Gremium abgesegnet. Bis bald… ONE BROOD TO RULE ‚EM!

Ein Gedanke zu „Provisorisches Wahlkampfprogramm

  1. Helmut Lippitz

    Guter Programmvorschlag. Die Forderungen sind auch okay. Vor allem das mit den Zins- und Zinseszins stinkt bis zum Himmel!

    L.G. H.

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